Meine Tipps für Kreta

Diesen Sommer hab ich mir eine Woche lang die schönsten Plätze der griechischen Insel Kreta gegönnt und unvergesslich schöne Highlights gefunden. Mein Ziel war es, jeden Tag woanders zu sein und ganz viel Meereswellen anzuschauen.

Ein paar Facts zu Kreta

  •  Kreta ist die größte Insel Griechenlands
  • Es gibt sehr vieles zu entdecken und eignet sich ganz toll für einen Strandurlaub aber auch Sightseeing, Wandern und bestimmt auch sehr gut als Familienurlaub
  • in der Hauptstadt Heraklion (Iraklion) gibt es viele Artefakte aus der Minoischen Kultur zu entdecken
  • Die Bewohner von Kreta nennt man Kreter

 

GUT ZU WISSEN:
Ich war Mitte September in Kreta, das war eine tolle Idee, denn da sind nicht mehr so viele Touristen unterwegs und man kann sich gut erholen.

Ich hab mir ein Mietauto für die ganze Woche genommen, das hab ich vorher schon gebucht gehabt, was sehr gut war. Nach meinem Flug stand schon das Auto bereit und ich konnte nach einer Unterschrift losfahren (die ganzen Mietauto-Anbieter sind direkt am Flughafen).

 

Ich hab euch die 4 schönsten Plätze die ich neu entdeckt habe zusammengeschrieben

1. Palmen und Sandstrand am Prevelli Beach

 

Der wunderschöne Preveli Beach ist einer von zwei kretischen Stränden, an denen sogar Palmen wachsen. Hinzu kommen weicher Sand und flaches, glasklares  Wasser.

Das Auto kann man auf einem neuen, großen Parkplatz am Rand der Klippen abstellen. Der steile Fußweg über vierhundert (!) grob geschlagene Stufen nach unten hat es dann in sich, den sollte man nicht in FlipFlops angehen. Ich habs mit meinen FlipFlops geschafft, trotzdem sind Turnschuhe sicher besser. Der Blick auf den Strand, das Meer und die Küste sind phänomenal.  Wichtig ist hier, dass man genügend Wasser dabei hat der Aufstieg einen dann wieder sehr durstig macht. Unten angelangt kann man das Meer dann herrlich genießen, die Füße in den feinen Sand stecken und den Tag genießen. Eine kleine Imbissbude hat alles was das Herz begehrt und hier könnte man unendlich viel Zeit verbringen. Lage >>>

Familien-Tipp: Für Kinder gibt’s Floß- und Sandburgen-Baumöglichkeiten an einem kleinen Bach und außerdem eine Gruppe Gänse, die einem schon zum Schmunzeln bringen können. Der Palmenwald kann auf eigene Faust erkundet werden und ist ganz toll für große und kleine Entdecker. Schön fand ich hier auch, dass der Bach herrlich kühles Wasser hatte und auch Bademöglichkeiten angeboten hatte. Da gibts ganz viele tolle kleine »Buchten« in denen man ungestört das schöne Paradies genießen kann.

 

2. Die Höhlen der Hippies am Matala Beach

 

Der Matala Beach im Süden Kretas zählt zu den bekanntesten Stränden der Insel und ist ein wahrer Touristenmagnet. Bekannt ist der frühere Hippie-Ort für seine lockere, positive Atmosphäre und den großen Kalksandsteinfelsen direkt am Strand. In seinen Höhlen haben früher die Hippies gelebt und noch heute können diese besichtigt werden und den Blick auf den Strand genießen. Matala Beach ist ein breiter Sandstrand mit Kieseln im Uferbereich und einem flachen Einstieg ins saubere, klare Wasser. Am Abend locken eine Vielzahl an Bars und Restaurants direkt am Meer mit gutem Essen, Livemusik und entspannter Atmosphäre.

Wer hier Zeit zum Verweilen mitbringt, hat vielleicht so viel Glück wie ich, der älteste Hippie von Matala hat auf der Straße mit ein paar anderen Lieder gesungen und das hat den Tag noch besser gemacht. Der Sonnenuntergang ist auch was ganz tolles da die Sonne direkt vor einem verschwindet und die Höhlen von Matala noch so richtig schön im Abendrot erstrahlen lässt. Gegen Abend werden sie dann bunt beleuchtet, was ganz toll aussieht. Lage >>>

 

Familien-Tipp: Die Höhlen sind ganz toll zum Erkunden und es gibt viele kleine Wanderwege die für Groß und Klein geeignet sind. Dieses kleine Hippie-Dorf hat auch einen tollen Markt, der überschaubar ist und viel Spaß macht. Zwischendurch finden sich immer wieder kleine Töpfergeschäfte die herrlich schöne Sachen verkaufen. Hier gibt es auch ganz viele tolle Möglichkeiten griechische Küche zu genießen.

 

3. Die Hafenstadt Rethymno

 

Das bezaubernde Rethymno (an der Nordküste, fast genau zwischen den beiden anderen Städten) erkunden offenbar viel weniger Leute, und mit dem Strand dort ist es nicht viel anders: Wenn man nicht sowieso schon hier ist, weil das Hotel hier ist, fährt man nicht hin. Und das macht Rethymno zu was ganz besonderem. Rethymno hat viele kleine Gassen die das Entdeckerherz höher schlagen lassen. Eine schöne, kleine Stadt mit einer tollen Altstadt und einer Festung am Hafen (wer Zeit hat, unbedingt anschauen). Ich fand auch die Einkaufsstraße sehr fein und übersichtlich.

 

Bei den Restaurants mit ihrer einfachen griechischen Küche kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Wer nicht irgendwo am Strand zu Abend essen möchte, packt die Badesachen ein und macht sich auf den Weg zu den Open-Air-Restaurants am alten Hafen. Lage >>>

 

Familien-Tipp: Die Die venezianische Festung Fortezza aus dem 16. Jahrhundert, einer Zeit der Herrschaft der Republik Venedig über Kreta, thront gut erhalten über der Altstadt und dem Hafen von Rethymno und lädt den Besucher dazu ein, einen oder zwei Blicke zu wagen. Der Weg nach oben führt durch die kleinen, verwinkelten Gassen der Altstadt und lohnt die Mühe auf jeden Fall. Für nur drei Euro Eintritt kann man sich frei auf dem Gelände bewegen und die Festungsruine eigenständig erkunden.

 

 

4. Die Olivenbäume am Plakias Beach

 

Der Plakias Beach ist anderhalb Kilometer lang und 30 Meter breit, eine Mischung aus Sand und Kies, die im Wasser nur ganz allmählich abfällt (bei Wind kann die Brandung hier trotzdem ordentlich krachen). Je weiter man auf das Kap Kakomoúri am Ende der Bucht zuläuft, desto feiner und weicher wird der Sand. Der Strand hat ganz viele Olivenbäume die einen tollen Schatten machen und hier ist die Weite ganz toll. Lage >>>

Familien-Tipp: Plakias ist sehr klein und fein. Auch hier gibt es viele tolle kleine Restaurants und der feine Sandstrand hier ist ganz besonders.

 

Was ich mir noch gerne angeschaut hätte (wenn ich noch länger dort gewesen wäre;)

– Bálos Beach

Der schönste Strand von Kreta ist laut vielen Reiseführern der Bálos Beach. Er soll schon fast an die Karibik erinnern weil der Sand so weiß ist und das Panorama unglaublich fantastisch sein soll. Die Buchten auf den Bildern die ich entdeckt habe, waren wirklich toll – aber zeitlich ging sich das leider nicht mehr aus.

– Sweet Water Beach

Dieser Strand steht ebenfalls auf meiner Liste für das nächste Mal

Es gibt natürlich noch viel viel mehr auf Kreta zu entdecken. Das waren jedenfalls meine kleinen Tipps, die ich jedem empfehlen würde. Außerdem unbedingt die griechische Küche probieren, Moussaka ist mein absolutes Highlight

 

Souvenirs, die man unbedingt mitbringen sollte:

Olivenöl, Seife mit Olivenöl hergestellt, Hamam-Badetücher (gibt es in allen Größen und Farben), Honig


Über die Autorin:


Denise Kopf, 37, ist Kinderbuch-Autorin und Art Directorin. Mehr Einblicke zu ihrem BUCH: Müsle gang ga schlofa bekommt ihr auf ihrem Blog zu sehen. Neben ihren vielen kreativen Beschäftigungen reist die Dornbirnerin reist am liebsten in den Süden ans Meer und entdeckt gerne neue Plätze.

Müsle gang ga schlofa: Leporello im Schuber mit rückseitigem Malbuch und CD (die CD beinhaltet das Schlafllied zum Buch, arrangiert und gesungen von Aja + Toni Eberle. Das traditionielle Vorarlberger Kinderlied »Müsle gang ga schlofa« wurde als Büchlein liebevoll illustriert und auf der Rückseite als kluges Mal-/Lese- und Lernbuch gestaltet. So kann das Buch mit jedem Kind mitwachsen und für große und kleine Müslefreunde ein Spaß sein. Das Buch ist für EUR 15,– erhältlich ISBN 9783903023000 Bertolini Verlag, Bregenz