Gargellner Fenster

Der Rundwanderweg eröffnet während der Wanderung immer wieder Fenster in die Vergangenheit, das Gegenwärtige, sowie in die Schönheit der Natur. Eine Wanderung für Familien…

Als Gemeinschaftsprojekt der Gargellner Einheimischen entstand dieser aussichtsreiche, informative und geschichtliche Rundwanderweg.

Berg
Restaurant
  • Distanz: 6,7 km
  • Gehzeit: ca. 3 h
  • Höhenmeter: 380 hm
  • Schwierigkeit: leicht – mittel
  • Attraktion: Stationen
  • Kinderwagentauglich: nein
  • Einkehrmöglichkeit: Alpe Rongg

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz bei der Talstation der Schafbergbahn in Gargellen. Der Weg geht rechts vorbei an der Talstation, wir folgen kurz der Forststraße Richtung Vergalden, bereits hier sehen wir die ersten Wegweiser. Ein Quadrat, das Symbol für die Gargellner Fenster, dies ist die Markierung des Weges.

Die Markierung führt uns bereits nach ein paar Metern auf einen schönen Waldweg und Wurzelpfade, hier tauchen wir ein in die Magie der Gargellner Wald- und Bergwelt und lassen uns von Bächen, Pflanzen, Bäumen und Kalkgestein beeindrucken.

Am Startpunkt des Gargellner Fensterwegs befindet sich eine tolle Übersichtstafel über die einzelnen Stationen und eine kurze Erklärung zum Weg.

Kalkofen

Bereits die erste Station ist sehr beeindruckend, ein original nachgebauter Kalkofen zu bestaunen und entdecken. Eine Hinweistafel erzählt aus der Geschichte, wie ein Kalkofen funktioniert und welche unfassbaren Mengen an Brennholz damals gebraucht wurden. Einfach nur spannend in die Welt von früher einzutauchen.

Gitzistee

Weiter führt uns der Weg zum „Gitzistee“, ein Erbstück der Eiszeit. Der imposante Stein wurde von Gletschern mitgetragen und in der Landschaft zurückgelassen. Später bietete er den Ziegen Schutz bei Unwettern. Heute ist er ein magischer Ort, wo Ruhe gefunden wird und Kraft getankt werden kann. Alleine hier könnte man den ganzen Tag verbringen und verweilen.

Vergalden und Gargellen Fenster

Auf Pfaden weiter durch den Wald folgen die Stationen Vergalden und Gargellen. Auch hier laden Bänke zum verweilen ein, um den Blick auf das Vergaldener Tal und Gargellen zu richten.

Rüti Fenster

Die nächste Station ist das Rüti Maisäß. Hier tauchen wir wieder in die Geschichte ein, denn das Maisäß entstand bereits im 15. Jahrhundert. Es wurde nun original getreu restauriert und ist begehbar.

Geologisches Fenster

Die 6. Station ist eine geologische Zeitreise und zeigt eine beeindruckende Felsformation.

Hotel Madrisa Fenster

Hier wird unser Blick auf das Hotel Madrisa, dass den Ortskern wesentlich prägt, gerichtet. Seine Geschichte und die beeindruckende Architektur im Jugendstil werden ins Fenster gerrückt.

Ronggalpe Fenster

Weiter geht es zur nächsten Station der Ronggalpe. Hier lohnt sich eine kurz Rast auf der Alpe mit hausgemachten Köstlichkeiten und der Spezialität der Montafoner der „Sura Kees“.

Miorama

Das wohl bekannteste Gargellner Fenster folgt, das Miorama, ein Kunstwerk das den Blick auf einen speziellen Ausschnitt im Panorama lenkt.

Maisäß Röbi

Das Maisäß Röbi ist eine der letzten Stationen bevor es wieder zurück Richtung Ort geht. Hier geht der Blick Talauswärts.

Nun geht der Weg seinem Ende zu und wir befinden uns am Ortsanfang von Gargellen und gehen den Weg entlang des Suggadinbaches wieder retour bis zum Ausgangspunkt.

Tipp: Wer mit Kindern unterwegs ist, und nicht den kompletten Weg gehen möchte, es gibt 4 Möglichkeiten (kurz nach dem Gitzistee, beim Rüti Fenster, kurz vor dem Hotel Madrisa Fenster und bei der Ronggalpe) den Weg abzukürzen und wieder ins Dorf zu gelangen.

Noch spannender und informativer ist es diese Tour mit einem Guide des BergePLUS Programmes von Montafon Tourismus zu machen. Diese Tour wird jeden Montag von Juni bis Oktober angeboten, mit einem Wanderführer erhält man geschichtliches und zeitgenössisches Wissen zu jedem einzelnen Fenster. Eine Anmeldung ist bis 20.00 Uhr am Vortag möglich.