Ruine Ramschwag – Brandopferstätte – Rundweg Nenzing

Wer sich für längst vergangene Zeiten interessiert ist auf diesem Rundweg mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten genau richtig! Ruine Ramschwag, prähistorische Brandopferstätte, Bienenlehrpfad mit Museum und tolle Aussichtspunkte ins Tal und Hochgebirge.

  • 2 1/2 – 3 Stunden mit Verweilen
  • 7 km
  • Schwierigkeit: leicht
  • Kinderwagentauglich: ja, mit geländetauglichem Wagen
  • Teilstrecke auf befahrener Straße

Der Weg ist mit einem geländetauglichen Kinderwagen machbar. Um zur Burg und zur Brandopferstätte zu gelangen ist es eventuell besser den Kinderwagen in Sichtweite kurz vor dem Ziel stehen zu lassen. Da es sich jeweils um Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten handelt kommt man immer wieder auf den Rundweg zurück.

Nenzing Beschling
1 Ruine Welsh – Ramschwag, 2. vorgeschichtliche Brandopferstätte, 3. Bienenmuseum, 4. Spielplatz, ? wo liegt der Hexenstein?

Start unserer Tour ist das Zentrum von Nenzing. Hier läuft man den Wegweisern gegenüber des Rathauses Richtung „Ruine Ramschwag“ auf der asphaltierten Straße hoch. Bei der Bushaltestelle „Burgweg Nenzing“ biegt man rechts hoch auf den Burghügel ab. Die Infotafeln am Wegrand beschreiben die damaligen Lebensbedingungen und die Geschichte der Burg.

Burg Welsh – Ramschwag bietet einen tollen Ausblick. Andere Ruinen sind von hier erkennbar. In der Nacht 28.9.1405 wurden diese Zeitgleich von aufgebrachten Bauern zerstört: Ramschwag, Jagdberg, Blumenegg und Rosenegg.

Nach unserem Abstecher wandern wir zurück zur Straße und führen unsere Tour Richtung „Bazul/Beschling“ weiter. Wir laufen an der Hauptstraße entlang. Bis uns ein Wegweiser rechts in den Wald führt. Der Info „vorgeschichtliche Brandopferstätte“ immer bergab folgen. Hier kommt man an einen schönen Platz auf dem auch einige Tafeln des Bienenlehrpfades aufgestellt sind.

Nach rechts hoch geht es in 3 Gehminuten zur ursteinzeitlichen Siedlung. Infotafeln informieren über die frühere Brandopferstätte und deren späteren Nutzung. Der weitläufige Platz ist mittlerweile verwuchert und vom Wald zurückerobert worden. Die Atmosphäre ist aber eine ganz besondere deswegen verbringen wir hier etwas Zeit und lassen die Stätte auf uns wirken.

Nach dem Verlassen der Anhöhe kehren wir auf unsere Route Richtung „Beschling“ zurück. Es geht gemütlich durch den Wald dem Bienenlehrpfad entlang bergab. Bald erreicht man besiedeltes Gebiet und befindet sich in Beschling. Den gelb-weißen Wegweisern entlang bis zum Dorfbrunnen. Jetzt nimmt man die Straße Richtung Nenzing Zentrum und passiert auch am Bienenmuseum. (ab April – September geöffnet >>>)

Immer geradeaus Richtung Nenzing. Den Kirchturm kann man schon von weiter Entfernung erkennen. Diesen nehmen wir als Referenzpunkt um wieder ins Zentrum von Nenzing zu gelangen. Kurz vor Schluß gibt es noch die Möglichkeit am öffentlichen Spielplatz den Ausflug ausklingen zu lassen.

Wo ist der Hexenstein?

Wir probieren den „Hexenstein“ zu finden. Laut Sage soll er ein Landeplatz für Hexen gewesen sein. Von der Hauptstraße aus Richtung Bazul beim Wegweiser „Mengschlucht“ einbiegen. Er soll 60 m in den Wald hinein auffindbar sein. Wir finden ihn leider an diesem Tag nicht. Sachdienliche Hinweise sind gerne willkommen!