Quelltuff Lingenau

Zeit: ca. 1 1/2 – 2 Stunden,
Empfehlung: Frühjahr bis Mitte Herbst – wenn es nass ist besteht Rutschgefahr auf den Treppen,
Schwierigkeitsgrad: mittel, viele Stufen!
Kinderwagentauglich: Nein

Unsere Tour haben wir beim Quellbad Lingenau gestartet. Das Auto kann während der Wanderung hier geparkt werden. Für den Rundweg läuft man Richtung St. Anna Kapelle und dort über die Straße. Dann folgt man der Beschilderung „Lehrpfad Quelltuff“.

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Diese Straße ist sehr leicht begehbar. Man kommt dann an privaten Wohnhäusern mit sehr schönen Gärten vorbei. Jetzt beginnt bald der Abstieg. Auf der Straße wandert man nach unten. Dort muss man durch ein Tiergatter. Danach beginnnen gleich die Stufen abwärts. Auf dem Weg kann man immer wieder Wildkräuter und bemooste Stellen bestaunen. Vor allem der Wildthymian hat an diesem Sommertag im Juli geblüht.

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Dann geht es immer weiter abwärts über sehr viele Stufen. Es ist ein wunderschönes Schauspiel. Über den Quelltuff rinnt das Wasser und die Farbe des Tuffs kommt somit noch mehr zur Geltung. Im Tuff sind die Überreste von versteinerten Pflanzen zu erkennen.

Nach dem Abstieg folgt der Aufstieg. Da kann man nochmal das schöne Panorama genießen und auch einen Blick auf die Subersach werfen.

Der Quelltuff in Lingenau ist immer wieder einen Ausflug wert. So ein Naturschauspiel bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Es ist die größte Kalksinterbilung nördlich der Alpen! Was sie zu einem der interessantesten geologischen Schaupunkte in Vorarlberg macht.

Dort geht es ein Stückchen aufwärts durch den Wald. Hier gibt es die Möglichkeit auf kleinen Parkbänken zu verweilen.

Am Ende erreicht man eine sehr große Lichtung bei der man noch ein bißchen aufwärts wandern muss. Dann erreicht man einen Bauernhof. Der Weg geht direkt durch das Grundstück.

Wenn man ein Stückchen weitergeht sieht man schon die St. Anna Kapelle von Weitem. Auf dieser Strecke gibt es noch ein paar Parkbänke. Am Schluß kann man noch die St. Anna Kapelle besichtigen. Sie wurde bereits 1722 bereits erbaut. Der Innenraum ist typisch für diese Bauepoche im barocken Stil errichtet. Der Grundriss ist als griechisches Kreuz angelegt.