Moin, Moin in Hamburg – Mama Auszeit

Moin, Moin heißt es diesmal in unserer Mama Auszeit in Hamburg, ein 3-Tages Tripp bei dem wir kulturell und kulinarisch auf unsere Kosten gekommen sind.

Anreisetag  – ab ins Nachtleben

Tipp: Mit der Hamburgcard >>> kann man alle öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, U-Bahn, S-Bahn und Hafenfähre) ganz bequem nutzen und kommt überall hin. Auch sind Vergünstigungen enthalten.

Da unsere Anreise am Abend war, sind wir nach dem Check In direkt zu Fuß in die Fußgängerzone und Shoppingstraßen der Stadt. Dort sahen wir das Alsterbinnenbecken und das Rathaus. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, ist dass sich das Nachtleben nicht in der Fußgängerzone und im Shoppinggebiet abspielt. Wir waren ein bisschen irritiert, deswegen fragten wir einen Einheimischen, der uns direkt zum Viertel St. Georg schickte. Dort in der Lange Reihe (so heißt die Straße) reiht sich ein Restaurant an das andere. Da die Reise an einem heißen Juniwochenende stattfand saßen alle draußen und genoßen ihre Getränke und ihr Essen. In dem Französichen Bistrot „la famille“ genoßen wir eine Croque und unser Schlummergetränk.

 

Tag 1- Herrliches Wetter – ab zur Elphie

Am ersten Tag besichtigten wir gleich die Elphie. So nennen die Hamburger liebevoll die Elbphilharmonie (hier geht es zum detaillierten Blogeintrag) die in der Speicherstadt liegt. Hamburg ist für Fußgänger sehr gut ausgeschildert. Auf den weißen Wegweisern sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Gehzeiten angeschrieben. Diese sind an wichtigen Hauptverkehrspunkten, wie U-Bahn, S-Bahn, großen Kreuzungen und Hafen angebracht.

Da wir uns in der Nähe des Landungshafens befanden, sind wir vom Speicherstadtmuseum direkt an der Hafenkante entlang zum Hafengebäude gewandert. Es ist faszinierend die Elbe zu betrachten und die großen Schiffe zu sehen. Dieser große Fluss bietet dann für die Schiffe den Zugang zum Meer und dann in alle Himmelsrichtungen.

Zum Mittagessen, wollten wir uns eine ganz besondere Location ansehen: das Literaturhaus Hamburg. Dieses diente einst der Labanschule, eine Gruppe die sich der Bewegung und dem Tanz verschrieben hatte und auch einige Bauhauschoreografien umsetzte, als Residenz. Im zweiten Weltkrieg wurde das Haus an die Stadt Hamburg verkauft, die dies dann als Mädchenheim nutzte.  Im Cafe finden Lesungen statt und eine tolle Bücherei mit einer guten Auswahl an Belletristik findet sich dort. Das Haus darf besichtigt werden.

Zu jedem Hamburg Besuch gehört das Viertel St. Pauli. Hier findet man Boutiquen, Minibreweries und tolle Bars und Restaurants.  Auf dem Weg  haben wir den Shop der Superfreunde entdeckt, der kurz vor dem schließen war. Dort bot man uns dann noch ein tolles Feierabendbier an. Jetzt näherten wir uns immer mehr dem Geschehen. Doch was machen, wenn man viel Auswahl an Lokalen hat und sich nicht entscheiden kann. Wir fragten einfach 2 Einheimische. Diese empfohlen uns das Restaurant Lokman, wo wir vorzüglich gespeist haben.

 

Tag 2 Schietwetter – Ab auf die Elbe

An dem Tag war Schietwetter (wie die Hamburger das Regenwetter nennen). Nichtsdestotrotz sind wir mit der U-Bahn zum Landungshafen gefahren und haben uns dort auf dem Weg zum Fischmarkt gemacht. Dort haben wir den tollen Platz angesehen und unser Frühstück bei Lütt & Lecker genossen.  Der Fischmarkt findet immer am Sonntag statt und dort ist dann laut Einheimischen richtig viel los! Nach dem Frühstück sind wir weiter auf der Elbe um uns die Umgebung zu betrachten. Wir fuhren am Museumshafen Övelgönne vorbei und auch konnten wir den Elbestrand sehen. Es war wirklich ein besonderes Erlebnis.

Am Nachmittag fuhren wir mit der S-Bahn zur Ausstiegstelle Sternschanze. Von dort gings weiter zum Planten und Blomen.  Einem wunderschönen öffentlichen Park mit Botanischem Garten. Eine grüne Oase. Dabei bestaunten wir einen Rosengarten, exotische Pflanzen und Bäume und allerlei blühende Schönheiten. Im Park selber gibt es immer wieder Wasserspielplätze und auch einen großen Kinderpielplatz. In den Sommermonaten findet am Teich eine Wassershow mit musikalischer Untermalung statt.

In Fussweite zum Planten und Blomen liegt  St. Pauli. Da wir am Nachmittag losgingen konnten wir noch in viele Geschäfte und auch einige Buchhandlungen und Antiquitäten besichtigen.

Zum Essen sind wir dann in ein modernes Asiatische Restaurant namens „Rice Brothers“ dort werden super leckere „Bowls“ und asiatische Spezialitäten serviert.

Danach schlenderten wir noch etwas im Viertel und entdeckten noch viele nette Bars und Cafes und ließen den Abend so ausklingen.

Wir freuen uns auf jeden Fall wieder mal nach Hamburg zu kommen!