Karren – Alploch Wanderung

Zeit: 3,5 h
Distanz:  7,5 km
Schwierigkeitsgrad: mittel,
Kinderwagentauglich: Nein

Der Karren ist der Hausberg von Dornbirn und bietet neben unzähligen Touren auch einen wunderschönen Blick auf das Rheintal und den Bodensee. Man kann den Blick über die Kummenbergregion, die Schweizer Bergketten,das Ried schweifen und schließlich den Bodensee und Deutschland schweifen lassen.

Wir sind mit der Karrenseilbahn (Partner der V Card 2019) hoch gefahren und haben oben die wunderschöne Aussicht genossen. Dabei ist es möglich auf einem Glasbalkon Fotos zu machen. An der Bergstation befindet sich auch ein Restaurant und Spielplatz für Kindern.

An der Infotafel, haben wir uns über den Weg informiert. Dieser ist Richtung Rappenlochschlucht, Ebensand, Staufensee, Alploch. Am Ende des Alplochs haben wir dann den Bus Richtung Dornbirn Bahnhof genommen um wieder ins Tal zu kommen. Die Bushaltestelle heißt „Dornbirn Alploch/Schmitte“ und deren Abfahrtszeiten können über abfahrszeiten.at abgerufen werden.

 

 

Wir sind zuerst dem Wegweiser talabwärts Richtung Rappenlochschlucht gefolgt. Dort geht es über Güterwege meist abwärts. An den Abzweigungen folgten wir dann den Wegweisern Rappenlochschlucht/Ebensand/Staufensee/Alploch. Der Weg schlängelt sich durch den Wald und ist auf diesem Abschnitt durchgehend  breit und gut begehbar. Anfangs läuft man auf einem mit Gelb/Weiß markiertem Weg, dann auf einem Rot markierten Pfad. Nach einem kurzen Aufstieg, wandert man dann Richtung Staufensee/Alploch abwärts und erreicht eine Treppe.

 

Diese ist teilweise aspahltiert, doch meist geht man über Holztreppen und Wurzeln. Dieser Abstieg ist für wandererprobte und trittsichere Kinder geeignet. Unten kommt man dann wieder auf einen Güterweg der sehr abschüssig ist, danach geht es einen schmalen Pfad hinunter zum Staufensee. Hier hält man sich rechts und wandert dem See entlang über eine Brücke. Diese führt direkt an die Jausenstation und das dazugehörige Kraftwerk Ebensand.

 

Das war unsere erste längere Rast. Wir haben im Wasser gespielt und unsere Füße abgekühlt.

Nach der ausgedehnten Pause sind wir dann vorbei am Kraftwerk nach rechts Richtung Alploch abgebogen. Was unsere Augen da zu sehen bekamen war einfach atemberaubend. Die Schlucht ist sehr imposant und die Gesteinsschichten lassen einen Blick in uralte Zeiten zu. Man wandert auf Holzstegen an der Felswand entlang und atmet die frische kühle Luft. Das Wasser ist klar und rinnt in Wasserfällen von den Wänden herab.

 

 

 

Nach einiger Zeit erreicht man wieder den Güterweg und muss jetzt ein Stück hochgehen und teilweise wieder auf Treppen hochsteigen. Hier kann man noch die interessanten Steinformationen bestaunen und nach einigen 100 Meter durch den Wald erreicht man die gut sichtbare Bushaltestelle.

TIPP:

Für die Durchwanderung des Alplochs haben wir ca. 45 Minuten gebraucht. Bitte vor der Wanderung die Abfahrtszeiten checken. Am Alploch ist oft kein Handyempfang. Es ist auch Möglich das Alploch über das Rappenloch zu erreichen. Hier der Link zu unser Rappenlochschlucht Wanderung. >>>