Höhlenpark-Klausenstein in Bezau

Infotafel
Flora
  • Distanz: 1,8 km
  • Gehzeit: ca. 1,5 h
  • Attraktion: Höhlen, interessante Vegetation, abenteuerliche Pfade
  • Schwierigkeit: mittel, trittsicher
  • Kinderwagentauglich: nein
  • Tipp: nach der Wanderung kann man noch zum Spielplatz bei der Kirche
  • V-Card Kombination möglich: Schwimmbad Bezau oder Wälderbähnle

Im idyllischen Bregenzerwälder Dorf Bezau, versteckt im Wald gibt es den Höhlenpark-Klausenstein. Er ist nach 7-10 Gehminuten von der Tourismusinformation bzw. der Pfarrkirche aus, dem Dorfbach entlang, erreichbar.

Diese Rundwanderung ist für wandererprobte, trittsichere Kinder und Erwachsene geeignet. Bei vorherigem Regenwetter ist vorsicht geboten, da sich die Wege zu Rinnsaalen entwickeln können und der Weg dann ziemlich rutschig ist. Zieht euch gutes Schuhwerk an, denn ich musste unsere 6-jährige Tochter auf manchen Teilstücken stützen oder an der Hand nehmen.

Wir starten bei der Pfarrkirche bzw. bei der Tourismusinformation und folgen den speziellen „Zum Höhlenpark“- Wegweisern.

TIPP: Besorgt euch vorab den Plan „Kinder Plätze in Bezau“ bei der Tourismusinformation oder schaut auf dem Link vorbei und lädt euch die Karte herunter.

Von der Straßenseite der Pfarrkirche aus stehend überquert man zuerst die Straße und geht rechts Richtung „Höhlenpark“ dem Dorfbach entlang. Der Wanderweg quert eine Straße und läuft immer weiter dem Bach nach. Bis man zu einer Abzweigung kommt bei der man dann links hoch am Bauernhof vorbei läuft. Hier sieht man dann auch gleich die Infotafel mit der ausführlichen Beschreibung des Parks.

Jetzt läuft man links hoch in den Wald. Von hier oben hat man schon einen sehr schönen Ausblick auf Bezau.

Im Wald angekommen geht es nur noch nach oben. Macht euch ein Foto von der Karte oder holt euch in der Tourismusinformation den Folder „Kinder Plätze in Bezau“, denn im Wald gibt es einige Trampelpfade die dann ins Nichts führen. Nach ca. 5 Minuten erreicht man die „Hütte am Klausenstein“ die man über eine Brücke erreicht. Sie wurde dort auf dem Felsbrocken als Aussichtspavillon errichtet. Innen befindet sich auchein Panormabild aus dem Jahr 1865.

Nach einer kurzen Rast geht es wieder über die Brücke zurück auf den Weg nach oben. Auf dem ganzen Weg finden sich Informtionstafeln zu den Themen Geologie und Vegetation. Die Höhlen sind um ca. 1500 durch einen massiven Felssturz entstanden. Nach einiger Zeit erreicht man eine Felswand. Hier kann man links oder rechts hochgehen. Da man einmal rund um die Felsstürze wandert. Wir haben uns für links entschieden. An diesem Tag hatte sich auf Grund der Regenmassen der letzten Tage ein kleiner See auf dem Weg gebildet. Dem sind wir natürlich geschickt ausgewichen.

Hier hält man sich rechts! Wir haben leider zuerst den falschen Weg genommen, der dann ins Nichts führte. Rechts hoch gelangt man nämlich zu den Steinmännchen! Dort darf man auch nach Herzenslust bauen.

Nach einer Rast laufen wir dem Weg entlang und kommen an eine Gabelung. Auf der einen Seite geht es links hoch zum Sonderdach. Wir biegen aber rechts ab. Dort sind wir dann auf dem Rückweg und es geht wieder abwärts. Auf dem Weg findet man ein schönes Parkbänkchen mit toller Aussicht, den Eingang zur Höhle und eine abenteuerliche Treppe.

Nach ca. 11/2 Stunden sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt und freuen uns darüber, dass wir so ein tolles Wandererlebnis hatten.

V-Card Tipp

Nach der Wanderung kann bei Lust und Laune mit der V-Card ins Schwimmbad Bezau oder am Spielplatz bei der Pfarrkirche einen Abstecher machen.

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